Müller-Egerer am 13.03.2019

Zeitzeuge. Über mehrere Monate hat Binäro bei der Anreise ins Hauptquartier immer ein Auge darauf gehabt: die Baumaßnahmen vor den Classic Stars (Mercedes) auf der Bremer Heerstraße. Denn die Vorfreude war enorm, als plötzlich in großen Lettern ein Plakat in der Scheibe hing: „Bald auch hier.“ Und wenn man Binäro fragt: ja, von da dürfte das beste Brötchen der Stadt stammen – Müller-Egerer.

Aber die Ungeduld war ja auch nicht so ohne. Im Januar spekulierte man auf Anfang Februar. Im Februar mutmaßte man Anfang März. Es stand aber auch nirgends ein Termin dran – da haben wir doch mindestens 3x geschaut. Nun, an einem Abend der zweiten März-Woche ging es abends durch die Stadt nach Hause. Und da hing sie dann: die typische Außenbeleuchtung mit klar signifikantem Logo. Es ist soweit – geöffnet.

Heute, 13.03., setzt Binäro gegen 08:10 Uhr erstmals einen Fuß dort hinein. Es riecht nach frischen Brötchen und Kaffee. Die Beleuchtung unterstreicht ausgelegte Ware, fröhliche Gesichter hinter dem Tresen und der Sitzbereich lädt direkt zur Platzwahl ein. Das Wasser im Mund läuft zusammen und ein leicht träumerischer Blick um ein leckeres Frühstück setzt sich unter dem Motorradhelm auf. Oh, ich bin dran.

Ich lasse mich zu einem Käsebrötchen (mit Ei, Salat, Paprika und einem Dressing) verführen – zum Mitnehmen, bitte. Bonus-Karte? Jo. Bargeld? Jo. Und dann natürlich noch erwähnen, dass wir uns auf diese Eröffnung sehr gefreut haben. Na gut, zumindest ich als Dauergast in anderen Filialen (Wehdestraße, Nadorster, Innenstadt, Schlosshöfe … ach). Mir wird erzählt, dass ich doch mal das Buffét probieren solle, was samstags bzw. sonntags sein soll. Leute, ich sag euch: werde ich und ich werde berichten! :o)

Im Büro noch schnell einen „Double-Titty-Twister mit Kuhshot“ ergänzt und schon kann das Schnabulieren starten. Und ja … waschechtes om nom nom! Und so schnell wie das Wetter aktuell umschlägt, so schnell war das Brötchen in die Annalen der diesjährigen Leckereien eingegangen.

Mittagszeit. Im Büro deutet irgendwann immer einer auf die geöffnete Futterluke zwecks Signalisierung seiner lieben Mitstreiter zur dringend benötigten Essensaufnahme. Verdammt, schon wieder so spät? Na, dann mal die kurze Querfrage, was es heute geben soll und wo wir uns wieder blicken lassen. Ako springt ab und funktioniert uns kurzerhand zum Essensmobil für eine Laugenstange um. Mucks und Binäro disponieren den Auftrag: Müller-Egerer mit Aufenthalt.

Gegen 13:40 Uhr ist es nicht voll. Zügig bestellt (Mucks mit Sonnenblumenkern-Fladenbrot-Spezial-Ecke, Binäro wählt ein angewärmtes Ciabatta mit kleinen Frikadellen und Krautsalat) und mitten in den Möglichkeiten Platz genommen: bequem, sauber, nicht zu hell oder zu dunkel. Das Radio spielt irgendwas von Cher im Hintergrund. Unterhaltungen an den Nebentischen in verschiedenen Lautstärken und Sprachen (frech: klingonisch … er ist tot, Jim!). Alles ist frisch und lässt sich abermals prima am Gaumen erfreuen. Und während die Fahrschüler der Bundeswehr auf Klasse B vor der Tür rauchen, holt sich Mucks Nachschlag (ich soll an der Stelle aber nicht erwähnen, was es war!).

Danke, Müller-Egerer, dass ihr eine Filiale quasi direkt um die Ecke eröffnet habt. Und damit auch ein Willkommen in der Nachbarschaft. Wir kommen mit Sicherheit immer mal wieder vorbei – für Frühstück, Mittag … oh, oder gleich die Feierabend-Brötchen. :o)